Ein aromatischer Nero d'Avola IGT der Traditionsmarke Pellegrino. Der beeriger Rotwein aus sizilianischer Erde ist ein typischer Sizilianer, eben terre siciliane. Im Bouquet finden sich Rosen, Brombeeren und Sauerkirschen. Der Geschmack zeichnet sich durch eine harmonische Struktur und ein weiches, volles Mundgefühl aus mit einem Hauch Mineralität, trotzdem unkompliziert. Viel Sizilien im Glas für wenig Geld!
Anbaugebiet: Sizilien
Boden: Kalkhaltig, sandig und leicht lehmig.
Ernte der Nero d'Avola Trauben Anfang September. Kurze Mazerationszeit bei niedriger Temperatur. Traditionelle Rotweinbereitung in Edelstahltanks bei kontrollierter Temperatur. Der Nero d'Avola reift anschließend 4 Monate im Stahltank.
Der Name Tareni leitet sich ab von alten arabischen Goldmünzen, wie sie einmal reichlich auf Sizilien im Umlauf waren. Carlo Pellegrino vinifiziert mit der Linie Tareni sortenreine Weine aus einheimischen Trauben, die im Westen von Sizilien angebaut werden. Hier herrschen milde Winter, wenig Niederschläge, sehr heiße und windige Sommer.
Die Rebsorte "Schwarze von Avola" (ital. Nero d'Avola) verdankt ihren Namen der tiefdunkelroten Farbe und einer Stadt am südlichsten Ende Siziliens. Hier war sie von Griechenland nach Sizilien gekommen und trat ihren Siegeszug über die ganze Insel an. Nach vielen Jahren im Schattendasein bauen heute viele Winzer wie hier Pellegrino Nero d'Avola auch sortenrein an, vorwiegend im hügeligen Inneren der Insel.
Nero d'Avola gilt als Leitrebsorte Siziliens und wird mit einem Anteil von 30% an der gesamten roten Rebfläche der Insel ihrer Bedeutung auch gerecht. Sie gilt als edle und mayestätische Rebsorte, die kraftvolle, tiefrote und strukturstarke Weine hervorbringt mit guter Lagerkapazität. Dabei beweist sie auch Stärke unter den oft anspruchsvollen klimatischen Bedingungen der Insel. Und tatsächlich ist der Nero d'Avola mehr als nur eine Rebsorte, er ist ein Stück sizilianische Identität. Nicht umsonst sprechen die Einheimischen voller Respekt vom "Pricipe Siciliano", vom Sizilianischen Fürsten.