Pojer e Sandri
Pojer e Sandri bewirtschaftet seit 1975 am Faedo-Hügel zwischen Etsch- und Cembratal 33 ha Rebfläche. Hügellagen bis 750 m, kalkhaltige Böden und Gardaseewinde prägen authentische Weine. Autochthone und internationale Reben, innovative Cuvées, Spumante, sortenreine Grappas und Projekte wie der zusatzfreie Zero Infinito machen das Weingut zur Ideenschmiede des Trentino.
Pojer e Sandri
Pinot Nero Rodel Pianezzi Vigneti delle Dolomiti IGT 2018
Seit Jahren einer der besten Pinot Noirs aus Norditalien: Pinot Nero Rodel Pianezzi Vigneti delle Dolomiti IGT. Das Alter der Weinstöcke und die Höhe der Weinberge machen sich bemerkbar. Dazu der sorgsame Ausbau in Holz. Der Rotwein überzeugt mit Komplexität, aber ganz klarer Struktur. Weich, salzig, duftend und würzig. Ein absolutes Muss für alle Blauburgunder-Fans!
Wissenswertes über den Pinot Nero Rodel Pianezzi
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16-18°C.
Lagerung: Der Pinot Nero Rodel Pianezzi Vigneti delle Dolomiti IGT kann noch 10-12 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Pinot Nero Rodel Pianezzi Vigneti delle Dolomiti IGT passt sehr gut zu rotem Fleisch, zu Braten, zu Geflügel mit dunklem Fleisch wie Perlhuhn, Taube, Ente oder Gans.
So entsteht der Pinot Nero Rodel Pianezzi
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Suedtirol
Anbau: Zonen Rodel und Pianezzi auf 500m mit Südwest-Ausrichtung. Der regionale Wind Ora del Garda sorgt für ideale Durchlüftung. Alter der Reben: Mehr als 35 Jahre. Erziehungssystem: kleine offene trentinische Pergel mit 6500 Stock/ha.
Ertrag: 6500 kg/ha.
Boden: Faedo liegt zwischen einer Porphyrplatte (Vulkangestein) aus der Permzeit und Sandstein-Ablagerungen der Werfen-Formation. In einer Tiefe von 30 cm – 1 m finden sich unterschiedliche lehm- und kalkhaltige Erdschichten, die auf einem Mergelkonglomerat liegen.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Pinot Nero 100%.
So schmeckt der Pinot Nero Rodel Pianezzi
Farbe
Rubinrot mit auberginenfarbenen Reflexen.
Bukett
Klar, nach überwiegend kleinen Waldfrüchten wie Himbeere und Brombeere, reife Früchte wie Kirsche und Pflaume sowie Anklänge an Tabak.
Geschmack
Angenehm harmonisch mit einer gewissen Fülle. Weicher, leicht salziger und würziger Nachgeschmack.
Jahrgang 2018:
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Das Weingut: Pojer e Sandri
Die Weinberge liegen in Hügellagen zwischen 250 und 750 Meter Höhe und zeichnen sich durch lehm- und kalkhaltige Böden aus. Mit einem Alter von 25-30 Jahren sind gerade die älteren Rebanlagen in den Steilhängen echte Herausforderungen für die Winzer. Alle Weingärten aber profitieren von den Winden des nahegelegenen nördlichen Gardasees.
Während in den tiefen Lagen die roten Rebsorten Cabernet, Merlot und Lagrein wachsen, sind die höher gelegenen Weinberge mit weißen Reben bestückt: Nosiola, Traminer, Chardonnay, Riesling und Müller Thurgau finden hier ideale Bedingungen vor. Auch der Pinot Nero wächst hier, aus dessen Trauben ein exzellenter Spumante Classico entsteht.
Von Anfang an haben die Freunde zudem in der hauseigenen Destillerie feine Grappa aus einzelnen Rebsorten gebrannt und zählten damit zu den ersten im Trentino. Wenig überraschend, denn Pojer e Sandri gelten als Ideenschmiede und sind bekannt dafür, unkonventionelle Wege zu gehen. Im Cembratal bspw. wachsen jeweils 5 weiße und 5 rote Rebsorten für die Cuvée Besler Biank und Besler ross, ausgebaut im alten Holzfass.
Das jüngste Projekt ist der Zero Infinito – die unendliche Null. Ein Wein, der ohne künstliche Eingriffe entsteht, weder im Weinberg noch im Weinkeller: null Schwefel, null gefriergetrocknete kommerzielle Hefen, null Klärmittel, null Filtrationen, null Antioxidantien, voller Geschmack! So überrascht die Azienda Agricola durch natürliche Anbautechniken und innovative Ideen immer wieder mit trinkigen Weißweinen, vollmundigen Rotweinen und Schaumweinen. Wir sind gespannt auf die nächste Rarität.
Schon der erste Wein setzte Maßstäbe. Ein 75er außergewöhnlicher Palai Müller-Thurgau mit duftigem Bouquet und finessenreicher Aromatik. Auch die darauf folgenden Chardonnay und Nosiola Kredenzen ließen aufhorchen und begeisterten Weinfreunde und Weinkritiker gleichermaßen. Gleichzeitig bildeten sich die beiden, im positivsten Sinne, Weinverrückten kontinuierlich fort und blickten weit über ihren Tellerrand hinaus. Sie besuchten andere Weingüter und Weinregionen, um neue Techniken und Denkweisen kennenzulernen, die dann an die Trentiner Verhältnisse angepasst wurden.
Dank der schnellen Erfolge konnten die beiden Weinpioniere ihre Cantina kontinuierlich ausbauen. Viele innovative Ideen wurden umgesetzt, um technische und naturbedingte Herausforderungen zu bewältigen. So entwickelten sie ein inzwischen patentiertes Verfahren, das die Trauben in sauerstofffreier Atmosphäre verarbeitet. Alles ist darauf ausgerichtet, den Sortencharakter der einzelnen Reben zu bewahren.
Inzwischen ist die 2. Generation bei der Azienda Agricola eingestiegen. Gemeinsam bewirtschaften sie 33 Hektar Weinberge in verschiedenen Gemeinden in Faedo und im Cembratal. Neben der Weinbereitung verstehen sich Mario und Fiorentino auch auf die Herstellung raffinierter Grappa, die sie rebsortenrein destillieren. Die Brennerei wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach erneuert und ist heute ein wichtiges zweites Standbein.
Pojer e Sandri haben die Entwicklung des Weins in den Dolomiten maßgeblich geprägt. Und obwohl sie mittlerweile eine Fangemeinde auf der ganzen Welt haben, kann das Weingut noch als Geheimtipp gelten.